Kia Stonic – Ein neues frisches SUV auf Kleinwagenbasis

Kleine SUVs boomen und sprießen bei den Herstellern nur so aus ihren Modellprogrammen hervor. Hierbei wird natürlich streng nach Segment getrennt. So sind die sogenannten C-SUVs (Golf- bzw. Tiguan Klasse) am stärksten wachsend und mit den höchsten Absätzen im Markt versehen. Da hier aber die Preise immer weiter in die Höhe klettern und auch die Fahrzeuggrößen kommt das B-Segment (Kleinwagen der Polo-Klasse) immer mehr zum Zug. Kia bietet hier nun eine flippige und zugleich bodenständige Alternative für Kaufinteressenten. Der neue Kia Stonic.

Basierend auf dem Kleinwagen Kia Rio, der vor kurzem erst komplett erneuert wurde, steht der neue Kia Stonic bereits auf einer modernen Bodengruppe. Auf 4,14 m Außenlänge zeigte die erste Sitzprobe bereits, wie luftig sich heutige Innenräume gestalten lassen. Vorne sitzt es sich bequem mit guter Bewegungsfreiheit und auch im Fond können sich Knie- und Kopffreiheit sehen lassen. Das Gepäckabteil fasst stolze 352 Liter und lässt sich auf 1.155 Liter durch umlegen der Rücksitzlehnen erweitern. Der Platz also für den Alltag und die mit ihm verbunden Transportaufgaben ausreichend sein.

Optisch ist der neue Kia Stonic ein echter Hingucker, wenn man es denn möchte. So bieten die Koreaner das kleine SUV mit einem farblich abgesetzten Dach als Kontrast optional an. Erstmals kann ein Kia Kunde sich nach Lust und Laune sein Auto individuell zusammenstellen farblich. Diese Option werden vermutlich besonders junge Damen nutzen, die es gerne etwas flippiger wollen und nicht nur eine schwarze Handtasche daheim rumliegen haben. Bei der zweiten anvisierten Kundengruppe, den über 45-jährigen, wird es dann vermutlich dezenter und traditioneller zugehen in der Farbgestaltung. Doch auch hier bietet Kia selbstverständlich an die Karosserie einheitlich zu lackieren und auf Wunsch auch in den Lackierungen Weiß, Grau oder Schwarz.

Wichtiger als die farbliche Gestaltung ist natürlich die Designlinie des Kia Stonic. Hier haben die Designer wahrlich eine tolle Linie gefunden. Das Markenzeichen, die Tiger Nase, wurde formschön zwischen den breiten Scheinwerfern mit LED-Tagfahrlicht positioniert. Extrem kurze Überhänge an der Front und im Heckbereich sorgen kompakte Abmessungen. Am Heck werden dann Stilelemente des großen Bruders (Kia Sportage) in Form ähnlicher Rückleuchten aufgenommen und sorgen so auch am Heck für ein deutliches Wiedererkennungsmerkmal.

Technisch bietet das kleine SUV fast alles, was der große Bruder seinen Kunden auch zu bieten hat. Zum Einstiegspreis von 15.790 Euro bekommt der Kia Stonic Kunde bereits eine umfangreiche Grundausstattung. Mit dem zentralen 7 Zoll Multimediabildschirm können Smartphones mit Hilfe von Apple CarPlay oder Android Auto bereits vorzüglich ins Auto integriert werden. Die Bluetooth Freisprecheinrichtung ist ebenso an Bord, wie eine Klimaanlage und 15 Zoll Leichtmetallfelgen. Wer die Einstiegsversion Edition 7 dann noch aufwerten möchte, kann dies aus einer übersichtlichen Preisliste gerne tun oder er greift gleich zu einer der höheren Ausstattungslinien (Vision, Spirit oder Platinum Edition). In der Topausstattungslinie sind dann ein Werksnavigationssystem mit DAB-Tuner ebenso an Bord wie nützliche Helferlein. Angefangen bei der Rückfahrkamera über ein schlüsselloses Zugangssystem, einem elektrischen Glasdach bis hin zu gängigen Assistenzsystemen (Spurthalteassistent, Spurwechselassistent, Querverkehrswarner etc.) findet sich alles an Bord.

Auch bei den Antrieben findet sicherlich jeder sein passendes Triebwerk aus den insgesamt angebotenen 3 Benzinern und einem Diesel. Die Basis bildet ein 1,2 l Vierzylinder Saugmotor mit 84 PS und das Spitzenmodell ist der neue 3-Zylinder Turbobenziner mit 120 PS Leistung. Der 1,6 l Turbodiesel bietet 110 PS und begnügt sich mit einem Kraftstoffverbrauch von 4,2 l/100km gemäß NEFZ.

Meine Meinung:

Wirklich ein erfrischendes kleines SUV, welches in dieser Form sicherlich ein absoluter Verkaufshit wird für Kia. Ob jung oder älter, der Kia Stonic kann mit seinen Tugenden jede Anforderung meistern. Mit den bekannten 7-Jahren Herstellergarantie bekommt der Kunde zudem noch ein kleines Sicherheitspolster on top. Ich bin selbst gespannt, wie sich der Kia Stonic im Alltag schlagen wird, wenn er bei mir als Testwagen vor der Tür steht. Bis dahin kann ich aber nach einer ersten Sitzprobe bereits jetzt zu einer Probefahrt raten, wobei ich besonders den 1.0 T-GDI Motor empfehlen würde. Er sollte zügiges Vorankommen mit guten Verbrauchswerten optimal kombinieren können.
Wer sich jetzt fragt, warum es für den Kia Stonic keine alternativen Antriebskombinationen gibt, der sollte sich einmal den bereits von uns getesteten Hybriden Kia Niro ansehen.

Hier ein erster Rundgang von der IAA 2017 um den Kia Stonic:

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