Mit aufregendem Design und Premium Qualität – Infiniti Q50 2.2d

Sind Sie jemand, der geschäftlich viel im Auto unterwegs ist, und ein Gefährt abseits der typischen „Vertreterwagen“ sucht?!
Oder sind Sie jemand, der stilbewusst, komfortabel und sportlich-luxuriös reisen möchte?!

Dann sollte Ihnen der Infiniti Q50 2.2d einen Blick wert sein.

Welches Marktsegment bedient der Infiniti Q50?

In den USA ist der Infiniti Q50 bereits bei einem großen Anteil der Kunden, die auf der Suche nach einem Fahrzeug der oberen Mittelklasse sind, beliebt und wird geschätzt. Er ist dort ein erfolgreicher Konkurrent für BMW 3er, Audi A4 oder die Mercedes C-Klasse. Hierzulande fristet er jedoch noch ein eher zurückhaltendes Dasein. Dies liegt zum einen an einem recht kleinen Händlernetz und zum anderen an fehlenden Werbemaßnahmen. Den meisten Europäern ist die Marke schlichtweg kein Begriff.

Doch dies soll sich nun, im Rahmen einer verstärkten Modelloffensive und einer ausgebauten Marketingkampagne, drastisch ändern. Die kompakten Modelle Infiniti Q30 und der Crossover QX30 finden bereits regen Anklang im Heimatmarkt der deutschen Premiumhersteller.

Das Exterieur

Der Infiniti Q50 ist erfrischend modern, sportlich und zugleich elegant designt. Wenn man den Infiniti G35 als den direkten Vorgänger betrachtet, kann man bis auf das Markenemblem kaum Gemeinsamkeiten erkennen. Wer ganz genau hinschaut kann vielleicht noch die Form der Scheinwerfer wiederkennen. Das gesamte Fahrzeug wurde neu gestaltet. Der Infiniti Q50 besticht durch ein deutlich kantigeres Auftreten, was man bei anderer Herstellern in dieser Fahrzeugklasse meist nur mit Bodykits erreicht. Dabei wirkt der Infiniti Q50 aber keineswegs überstylt oder gar getunt, es steht ihm einfach.

Besonders positiv hervorzuheben ist die markante Linienführung mit den leicht ausgestellten Radhäusern hinten und der dominanten Kante im unteren Bereich der Türen.

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Frontansicht INFINITI Q50 Sport Tech grau

Infiniti Q50 2.2d – Seitenansicht

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Heckansicht INFINITI Q50 grau

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Infiniti Q50 2.2d – Linienführung

 

Zusätzlich soll nicht unerwähnt bleiben, dass die hinteren Radhausschalen des Infiniti Q50 mit Vlies ausgekleidet sind, was eine deutliche Geräuschminderung für die hinteren Passagiere bedeutet.

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Infiniti Q50 2.2d – Hintere Radhausschalen mit Vlies ausgekleidet

Interieur

Im Innenraum werden Fahrer und Beifahrer von einem schicken Design und hochwertigen Materialien empfangen. Hier zeigt der Infiniti Q50 seinen Anspruch, ein ernsthafter Konkurrent in der oberen Mittelklasse zu sein. Alles fühlt sich sehr gut an, sieht gut aus und macht einen äußerst positiven und komfortablen Gesamteindruck.

Innenraum INFINITI Q50

Infiniti Q50 2.2d – Vordersitze Ansicht Beifahrerseite

Infiniti Q50 2.2d – Fond

Infiniti Q50 2.2d – Bedienelemente Fahrertür

Infiniti Q50 2.2d – Memory-Funktion Fahrersitz

Was kann der Infiniti Q50 im Detail?

Sitzkomfort

Die Sitze im Infiniti Q50 stehen im Sitzkomfort deutschen Premiumfahrzeugen in keinem Falle nach. Vielfältige elektrische Verstellmöglichkeiten mit zusätzlicher Lendenwirbelstütze lassen Fahrer und Mitfahrer auch nach langen Strecken entspannt ankommen. Auch die Verarbeitung der Ledersitze ist erstklassig, das Leder fühlt sich gut an und die sichtbaren Nähte sind sehr ordentlich gearbeitet.

Platzverhältnisse

Der Infiniti Q50 reiht sich mit einer Gesamtlänge von knapp 4,80m zwischen der deutschen Mittel- und Oberklasse ein. Die Platzverhältnisse sind aber eher der Mittelklasse zuzuordnen. Vor allem bei Größe und Nutzbarkeit des Kofferraums und dem Platz auf den hinteren Sitzplätzen ist das deutlich zu merken. Die Durchladeöffnung ist sehr schmal und eng geraten, was aber für eine Limousine völlig in Ordnung ist. Ehrlicherweise muss man auch sagen, dass der Infiniti Q50 auch gar nicht den Anspruch erhebt, ein Raumwunder zu sein. Es geht hier um komfortables und sportlich-luxuriöses Reisen. Und dass kann er sehr gut.

Anzeigeinstrumente

Der Innenraum überrascht zunächst mit zwei großen Displays, welche die Mittelkonsole dominieren. Während das obere Display für die Anzeige von Navigationskarte und einiger Fahrzeugparameter zuständig ist, werden auf dem unteren Display Komfort-, Entertainment- und Fahrzeugeinstellungen angezeigt und zugleich per Touchscreen vorgenommen. Dabei ist die Bedienung nicht zwangsläufig intuitiv, sondern bedarf einer gewissen Einarbeitungszeit. Dies ist aber nicht einer schlechten Menüführung zuzuschreiben oder gar negativ zu sehen, sondern einfach der hohen Anzahl an Einstellmöglichkeiten geschuldet.

Zusätzlich ist noch ein drittes Display im Kombiinstrument vorhanden, auf dem neben den Bordcomputer-Informationen u.a. auch die Statusinformationen der Assistenzsysteme angezeigt werden können. Zur Bedienung des Bordcomputers sei gesagt, dass der minimalistische Ansatz, diesen mit nur einer Taste und deshalb nur in eine Richtung durchzuschalten, sich für uns nicht als sonderlich komfortabel erwiesen hat.

Infiniti Q50 2.2d – Kombinistrument

Infiniti Q50 2.2d – Kompass

Infiniti Q50 2.2d – Verbrauchsanzeige

Infiniti Q50 2.2d – Mittelkonsole mit 2 Displays

Assistenzsysteme

Der Infiniti Q50 bietet eine Vielzahl von Assistenzsystemen, die das Fahren und Reisen erleichtern. Ein Abstandsregeltempomat ist ebenso an Bord wie ein Spurhalte- und Totewinkelassistent. Die Systeme arbeiten sehr gut zusammen und ermöglichen ein stressfreies und angenehmes Fahren. Im Vergleich zum vor einiger Zeit von uns getesteten VW Passat arbeitet der Abstandsregeltempomat des Infiniti Q50 ein wenig unauffälliger und vorausschauender. Das bedeutet beispielsweise, dass das Abbremsen auf der Autobahn beim Einscheren von Fahrzeugen viel sanfter stattfindet. Auch die Wiederaufnahme der eingestellten Geschwindigkeit nach dem Wiedereinscheren des betreffenden Fahrzeugs findet schneller statt.

Infiniti Q50 2.2d – Fahrerhilfesysteme

Infiniti Q50 2.2d – PDC und Rückfahrkamera

Wie fährt sich der Infiniti Q50?

Motor und Getriebe

Der komplette Antriebsstrang des Infiniti Q50 stammt aus dem Regal von Mercedes-Benz. So arbeitet unter der Haube der aus dem Mercedes C220d bekannte 2,1 Liter Biturbo-Dieselmotor in Verbindung mit dem auch dort verbauten 7-Gang-Automatikgetriebe. Allerdings arbeitet das Gespann im Infiniti Q50 leider deutlich rauer. Das mag an der schlechteren Lagerung und Dämmung des Motors liegen, und hat uns bei den Fahrten teilweise etwas genervt. Vor allem im Stand ist der raue Lauf deutlich zu spüren. Da auch die Start/Stop-Automatik den Motor immer sehr schnell wieder aktivierte mussten wir oft mit laufenden Motor an der Ampel stehen. Bei diesem Thema besteht eindeutig Verbesserungspotential bei Infiniti.

Fahrwerk

Das elektronisch verstellbare Fahrwerk des Infiniti Q50 hat uns überzeugt. Sowohl die komfortable als auch die sportliche Gangart beherrscht es sehr gut. Querfugen waren teilweise recht deutlich und hart zu spüren, was aber sicherlich auch an den 19″-Rädern gelegen hat, mit denen unser Testwagen ausgestattet war. Bei Spurwechseln auf der Autobahn in höheren Geschwindigkeitsbereichen fühlt man sich im Infiniti Q50 sicher aufgehoben. Selbst Unebenheiten in lang gezogenen Kurven beeindrucken das  sehr gut abgestimmte Fahrwerk nicht. Bei den Testfahrten gefiel uns das Komfort-Programm am Besten, da es immer noch eine ausreichend sportliche Fahrweise zulässt und trotzdem die meisten Unebenheiten glattbügelt.

Was kostet der Infiniti Q50?

In der von uns getesteten Ausstattungsvariante „Sport Tech“ kostet der Infiniti Q50 ab ca. 52.600 EUR. Die im Testwagen verbaute Sonderausstattung erhöht den Preis nur auf ca. 53.500 EUR, da die Serienausstattung dieser Ausstattungsvariante schon sehr komplett ausgestattet ist. Einzig die Metallic-Lackierung erhöht den Preis.

 

 

 

 

Hier geht’s zur Mitfahrt im Infiniti Q50 2.2d

 

Datenblatt zum Infiniti Q50 2,2d Sport Tech

Motor

2,1 l Vierzylinder Turbodiesel

Leistung

125 kW (170 PS) / 400 Nm

Getriebe

7-Gang Wandlerautomatik

Leergewicht

1.750 kg

Kofferraumvolumen

500 ltr

Tankvolumen

74 ltr

0 – 100 km/h

8,5 s

Vmax

230 km/h

Verbrauch lt NEFZ

4,6-4,5 l/100 km
123-119 g/km CO2

Testverbrauch

6,4 l/100km

Schadstoffklasse

EURO 6

Grundpreis

52.620 € (Sport Tech)

Testwagenpreis

53.510 €

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